Marktbeobachter rechnen mit Senkung des Preises
Bouygues Telecom bewirbt sich evtl. doch um UMTS-Lizenz

vwd SAINT-QUENTIN. Bouygues Telecom, eine 54-Prozent-Tochter des französischen Baukonzerns Bouygues SA, Saint-Quentin, könnte sich doch noch um eine UMTS-Lizenz in Frankreich bemühen. Verwaltungsratsvorsitzender Martin Bouygues sagte am Mittwoch, vor einer endgültigen Entscheidung werde man jedoch abwarten, bis Preise und Bedingungen bekannt sind. Ausschlaggebend für eine Bewerbung seien neben dem Preis auch die Marktaussichten des neuen Mobilfunkstandards. Bouygues hatte ihre Bewerbung um eine der vier UMTS-Lizenzen zuvor mit der Begründung zurückgezogen, der Preis von 32,5 Mrd. FRF pro Lizenz sei schlicht zu hoch.

Die französische Regierung hatte eine zweite Vergaberunde für die Lizenzen angekündigt, nachdem die erste Ausschreibung mit nur zwei Bewerbern für vier Lizenzen gescheitert war. Marktbeobachter rechnen nun mit einer Senkung des Preises. Gleichzeitig kündigte Bouygues an, die Bouygues Telecom werde für das laufende Jahr erstmals einen Nettogewinn vor Entwicklungskosten für Internet und Mobilfunk ausweisen. Der Umsatz wird um 41 Prozent höher auf 2,87 (2,04) Mrd. Euro erwartet.

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