Marktdurchdringung von Handys in Deutschland liegt bei 67 Prozent
Mobilfunk-Kundenzahlen wachsen langsamer

Der abflauende Handy-Boom und die zurückgefahrenen Geräte-Subventionen schlagen sich immer deutlicher in den Kundenzahlen der Mobilfunk-Betreiber nieder: Wie die deutsche T International-Mobile AG (D1-Netz), Mobilfunk-Tochter der Deutsche Telekom AG, beide Bonn, am Freitag in Bonn bestätigte, registrierte ihr D1-Netz von April bis Ende Juni 1,3 Millionen neue Kunden. Im zweiten Quartal 2000 waren es noch 2,5 Millionen gewesen. Trotzdem sei der stärkste Konkurrent, die Vodafone Group plc, Newbury, (D2-Netz) überholt worden.

vwd/afp BONN/PARIS. Wie T-Mobile sagte, zählte das Unternehmen Ende Juni 22,1 Millionen Kunden. Damit liegt das Unternehmen vor Vodafone mit zuletzt 21,7 Millionen inländischen Kunden. Der Anstieg der Kundenzahlen ließ indes bei den beiden großen Anbietern deutlich nach. Unter den neu geworbenen Kunden hätten bei T-Mobile 39 % einen festen Zwei-Jahres-Vertrag, sagte ein Unternehmenssprecher.

Diese Quote liege deutlich über der von Vodafone mit 28 %. E-plus von KPN NV, Den Haag, als drittgrößter deutscher Anbieter zählte Ende April 7,5 Millionen Kunden. Beim jüngsten Handy-Netz E2 von British Telecommunications plc (BT), London, waren es Ende Juni nach Angaben einer Firmensprecherin in München fast vier Millionen.

Insgesamt gibt es in Deutschland mindestens 55 Mill. Handys. Gemessen an der Gesamtbevölkerung von 82 Millionen Menschen entspricht dies rund 67 %. In Frankreich liegt diese so genannte Marktdurchdringung inzwischen bei 55,1 %. In Frankreich sind es nach neuesten Angaben der Pariser Regulierungsbehörde ART inzwischen 33,1 Mill. Handynutzer. Angaben der ART legten die Kundenzahlen der vier französischen Handy-Netzbetreiber in der ersten Jahreshälfte um 3,4 Mill. auf 33,1 Millionen zu. Von Januar bis Ende Juni 2000 habe es noch 3,7 Mill. Neukunden gegeben, betonte die Pariser Behörde.

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