Markterschliessung in Südpolen geplant
ÖVAG plant substanzielle Kapitalerhöhung

vwd/apa WIEN/SARAJEWO. Die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG), Wien, will in den ersten Monaten 2001 ihr Grundkapital von derzeit 2,63 Mrd. ATS substanziell aufstocken. Wie ÖVAG-Generaldirektor Klaus Thalhammer anlässlich der Eröffnung der Bosnien Volksbank BH d.d. -Tochter in Sarajewo mitteilte, könnten damit rund 2,5 Mrd öS eingenommen und eine Kapitalbasis für die weitere Expansion gelegt werden. Die Kapitalerhöhung werde von den Hauptaktionären, den mit rund 60 % beteiligten regionalen Volksbanken, mitgetragen. Die DG Bank Deutsche Genossenschaftsbank AG, Frankfurt, werde ihre Sperrminorität halten, während die Ergo AG, -Versicherungsgruppe Düsseldorf, von 6 auf 10 % aufstocken solle.

Nach der Markterschließung in Bosien-Herzegowina und Rumänien habe die ÖVAG für das erste Halbjahr 2001 Südpolen im Visier, sagte Thalhammer. Für den Markteintritt nehme man zunächst Abstand vom Ankauf einer Bank. In späterer Folge könne dann jedoch daran gegangen werden, ein Netz zuzukaufen. "Interessant könnte das in Kroatien sein", so Thalhammer, "wir denken daran, uns hier an der Privatisierung zu beteiligen."



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