Marktforscher erwarten Umsatzhalbierung
Schlechtestes Jahr für Speicherchips

Der Markt für DRAM-Speicherchips wird einer aktuellen Studie von Gartner Dataquest zufolge in diesem Jahr um 55,5 % einbrechen - das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der DRAM-Industrie.

sgr HB DÜSSELDORF. Der weltweite Umsatz, den die Hersteller mit Speicherbausteinen in diesem Jahr erzielen, werde von 31,5 Mrd. $ im Jahr 2000 auf 14 Mrd. $ fallen.

"Das letzte Mal, dass wir einen Rückgang in diesem Ausmaß erlebt haben, war 1985, als der Markt um 55,1 % runterging", beschreibt Andrew Norwood, Analyst bei Gartner, die Lage. Den Jahren 1985 und 2001 sei gemeinsam, dass die Nachfrage sehr abrupt nachließ und gleichzeitig die Chiphersteller große Investitionen angeschoben haben. 1985 ging der Homecomputer-Boom zu Ende, derzeit lässt die Nachfrage nach Personalcomputern deutlich nach.

"Das Einzige, was Unternehmen wie Samsung, Micron Technologies und Infineon jetzt helfen kann", so rät Norwood, wäre die Stilllegung von Fabriken. 2002 könnte dann ein Übergangsjahr werden, 2003 ein Jahr, das wiederum die größten Steigerungsraten seit den frühen neunziger Jahren vorweisen könnte.

Die Preise für DRAM-Chips gaben in den vergangenen zwölf Monaten um rund 80 % nach. Für Endkunden bedeutet dies, dass sie ihren PC derzeit für weniger als 20 Dollar mit 128 MB aufrüsten können.

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