Marktforschungsinstitut senkt nicht die Verkaufsprognose
Dataquest hält trotz Nokia-Zahlen an Absatzprognose fest

BRANCHEN/MOBILTELEFONE = Reuters LONDON. Das Marktforschungsinstitut Dataquest sieht trotz schwacher Absatzzahlen des weltgrößten Mobiltelefonherstellers Nokia keinen Anlass, seine Verkaufsprognosen für den Weltmarkt zu senken. Man gehe weiterhin davon aus, dass im Jahr 2000 etwa 418 Mill. Mobiltelefone verkauft worden seien, sagte Peter Richardson von Dataquest am Dienstag in London. "Ich sehe keinen Grund, diese Zahl zu ändern", fügte er hinzu. Zuvor hatte Nokia eine unter den Erwartungen der Märkte liegende Absatzzahl für das eigene Unternehmen bekannt gegeben und zudem die Zahl der im Jahr 2000 weltweit von allen Unternehmen zusammen verkauften Handys mit 405 Mill. geschätzt.

Bei Dataquest hieß es weiter, die Nachfrage nach Mobiltelefonen sei im abgelaufenen Jahr in den USA etwas schwächer als erwartet ausgefallen, während die Nachfrage in Europa und China sehr stark gewesen sei.

Die Aktien der Nokia hatten am Dienstag nach Vorlage der Zahlen mehr als 13 % verloren und auch die Titel von Wettbewerbern wie Ericsson unter Druck gesetzt.

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