Marktführerschaft angestrebt: AMD und Fujitsu gründen Gemeinschaftsunternehmen

Marktführerschaft angestrebt
AMD und Fujitsu gründen Gemeinschaftsunternehmen

Der kalifornische Chiphersteller AMD und der japanische Computer-Konzern Fujitsu werden künftig gemeinsam so genannte Flash-Speicher herstellen. Dafür vereinbarten sie die Gründung des gemeinsamen Unternehmens FASL, wie AMD am Montag (Ortszeit) in Sunnyvale (Kalifornien) mitteilte.

HB/dpa SUNNYVALE. "Wir wollen FASL zum Marktführer für Flash-Memory-Produkte machen", betonte Fujitsu - Manager Masamichi Ogura. Derzeit liegt der weltgrößte Chipproduzent Intel auf Platz eins in dem Bereich.

Flash-Speicher sichern Daten auch ohne permanente Stromzufuhr. Vor allem der zunehmende Einsatz in Mobiltelefonen sorgte in der Vergangenheit für einen schnell wachsenden Markt und harte Konkurrenz. Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts IC Insight wird der Markt in diesem Jahr um 36 Prozent auf 10,6 Milliarden US- Dollar wachsen.

AMD werde an dem Gemeinschaftsunternehmen 60 Prozent halten und mit Bertrand Cambou den Firmenchef stellen, hieß es weiter. FASL werde mit rund 7 000 Beschäftigten weltweit an den Start gehen.

"Praktisch über Nacht haben wir ein Flash-Memory-Unternehmen der Spitzenklasse in der Welt geschaffen", sagte AMD-Chef Hector Ruiz. Das neue Unternehmen soll im dritten Quartal dieses Jahres mit Sitz im kalifornischen Sunnyvale seine Tätigkeit aufnehmen. Das bereits bestehende Fertigungs-Joint-Venture werde darin eingebunden, hieß es. Darüber hinaus werden auch Verwaltung, Forschung und Entwicklung zusammengelegt.

"Ich glaube, dass unser neues Unternehmen durch seine Größe und seine Umsätze die besten Voraussetzungen hat, eine führende Rolle im Markt zu übernehmen", sagte Ruiz. Im vergangenen Jahr wären die beiden Unternehmen nach Angaben von IC Insight als Nummer vier und fünf gemeinsam auf einen Marktanteil von 19 Prozent gekommen, wären damit jedoch hinter Marktführer Intel (27 Prozent Marktanteil) zurückgeblieben.

Samsung lag im Jahr 2002 an Nummer zwei, der japanische Elektronikkonzern Toshiba rangierte auf Platz drei.

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