Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum ausgebaut
GZ-Bank sieht Deutsche Entertainment weiter positiv

adx FRANKFURT. Das Aktienresearchinstitut der GZ-Bank in Frankfurt bewertet die Aktien der Deutschen Entertainment AG (DEAG) weiterhin als "Outperformer". Die Erhöhung der Umsatzprognose für das Jahr 2001 auf 600 Mill. DM sei zwar nicht überraschend, bestätige aber die positive Einschätzung, sagte Analyst Matthias Frasch. Vor allem die Einbeziehung von 90 % des Schweizer Veranstalters GoodNews werde bereits im zweiten Halbjahr 2000 für deutliche Zuwächse sorgen. Mit der Übernahme habe die DEAG ihre Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum "deutlich ausgebaut". In der Schweiz habe GoodNews auf Grund der Veranstaltungsrechte für das Hallenstadion in Zürich eine dominierende Position.

Bei der Ergebnisentwicklung der DEAG müsse der "saisonale Charakter" des Veranstaltungsgeschäfts berücksichtigt werden, sagte Frasch weiter. So müssten Gagen für Großveranstaltungen wie die Tourneen von Tina Turner oder Britney Spears vorab entrichtet werden, wodurch sich beim Ertrag ein verzerrtes Bild ergebe. Belastend wirkten sich im ersten Halbjahr auch Abschreibungen für die Stella-Übernahme aus. Insgesamt hält Frasch das angestrebte Ergebnisziel von 29 Mill. DM (Ebitda) für das Gesamtjahr 2000 (Halbjahr: 3,4 Mill. DM) für realistisch. Seine Ergebnisschätzung liegt für das laufende Jahr bei 0,68 Euro je Aktie und für 2001 bei 1,05 Euro.

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