Marktgerüchte zurückgewiesen
J.P. Morgan bestreitet Gold-Verluste

Die zweitgrößte US-Bank J.P. Morgan Chase & Co hat am Donnerstag Marktgerüchte über milliardenschwere Verluste aus dem Goldhandel zurückgewiesen. Die in Europa aufgekommenen Spekulationen drückten den Kurs des Dow-Werts in den USA zeitweise um mehr als sechs Prozent.

Reuters NEW YORK. "Die Gerüchte sind falsch und unverantwortlich", sagte ein J.P.-Morgan-Sprecher in New York. An den europäischen Märkten war am Vormittag spekuliert worden, die US-Bank habe im Goldhandel 17 bis 70 Milliarden Dollar verloren. Analysten hatten dies aber als unwahrscheinlich bezeichnet. "Diese Gerüchte zirkulierten schon drei oder vier Mal in diesem Jahr, und sie kamen immer aus Europa", sagte Diane Glossman von UBS Warburg. Die Märkte sollten sich das nächste Mal etwas Kreativeres einfallen lassen.

Der Aktienkurs des Instituts fiel im frühen New Yorker Handel dennoch um rund vier Prozent auf 21,21 Dollar, nachdem er zuvor bereits bis auf 20,55 Dollar gefallen war. Die Titel waren einer der umsatzstärksten Werte im Dow-Jones-Index.

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