Marktstimmen: Transaktion eher unwahrscheinlich
Vodafone an Vivendi-Mobilfunktochter SFR interessiert

Die Vodafone Group plc, Newbury, ist an der vollständigen Übernahme des mehrheitlich im Besitz von Vivendi Universal SA, Paris, befindlichen französischen Mobilfunkanbieters SFR interessiert.

vwd LONDON. Das "Wall Street Journal Europe" (WSJE) schreibt in seiner Mittwochausgabe, infolge der Krise bei dem französischen Mischkonzern könnte Vodafone den noch nicht in ihrem Besitz befindlichen Anteil für 8 Mrd. bis 9 Mrd Pfund kaufen. Allerdings gebe es im Markt auch Stimmen, die eine solche Transaktion für unwahrscheinlich halten, berichtet die Zeitung.

Denn der zu Cegetel gehörige zweitgrößte Mobilfunkanbieter Frankreichs gehöre zu den umsatzstärksten Vermögenswerten von Vivendi. Deshalb werde der Konzern sich wohl kaum von seinem Anteil trennen. Vodafone besitzt momentan insgesamt 32 % an SFR, wovon 20 % direkt gehalten werden, der Rest über eine 15-prozentige Beteiligung an Cegetel. Weitere Anteilseigner an SFR sind BT Group plc, London, sowie SBC Communications Inc, San Antonio.

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