Marktverschlechterung erwartet
Ericsson senkt Absatzprognose von GPRS-Mobiltelefonen

Der schwedische Mobilfunkkonzern erwarte in diesem Jahr lediglich einen Absatz von 10 Mill. Einheiten, nachdem ursprünglich 25 Mill. vorhergesagt wurden, teilte Ericsson am Dienstag in Stockholm mit.

dpa-afx/vwd STOCKHOLM. Der Mobilfunkhersteller rechnet mit einem starken Wachstum in China und Japan. In den anderen Staaten Asiens werde ein schwächeres Geschäft erwartet. Ein Zuwachs werde auch in Nordamerika gesehen, während die europäischen Kunden zurückhaltender seien.

Ericsson schließt zudem weitere Maßnahmen zur Kostenreduzierung nicht aus. Falls notwendig, würden diese Maßnahmen eingeleitet, hieß es.

Marktverschlechterung erwartet

In einem Gespräch mit Analysten warnte der Vorstandsvorsitzende Kurt Hellstroem, dass das langsamere Wachstum in der Mobilfunksparte von Ericsson bis ins Jahr 2002 hinein reichen könnte. Das Marktumfeld sei sogar noch unsicherer, sagte Hellstroem weiter. Ericsson erwartet für die Mobilfunksparte einen stagnierenden Umsatz oder ein leichtes Plus. Die Tendenz zeige inzwischen stärker in Richtung unverändert, hieß es weiter. Auch die Einführung des GPRS-Standards werde nicht so schnell erfolgen wie zuvor angenommen.

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