Marodes Schienennetz
Deutsche Bahn: Nur knapp zwei Drittel der Züge pünktlich

An acht großen Bahnhöfen in ganz Deutschland überprüften die Tester die Ankunftszeiten von mehr als 14 000 Zügen. Jeder vierte Zug hatte demnach eine Verspätung von zwei bis fünf Minuten, nahezu jeder siebte Zug kam sogar mehr als fünf Minuten später an.

afp BERLIN. Hauptgrund für die Verspätungen sei das marode deutsche Schienennetz. Wo es in Ordnung ist, klappte es den Verbraucherexperten zufolge auch mit der Pünktlichkeit. Als Musterbeispiel nennt "test" Hannover, wo sich die Investitionen im Vorfeld der Expo 2000 ausgezahlt hätten. Im Durchschnitt seien die Züge dort nur halb so unpünklich wie anderswo.

Wegen der Verspätungen verpassen Reisende laut Stiftung Warentest häufig Anschlüsszüge. Vor allem bei Verbindungen zwischen Fern- und Nahverkehr sei das Risiko besonders groß. Mit knappen Umsteigezeiten und gestrichenen Direktverbindungen mache die Bahn Fahrgästen das Reisen schwer. So würden immer weniger Interregios eingesetzt, die sich im Test als pünktlichste Fernzüge erwiesen.

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