Martina Ertl ausgeschieden
Hilde Gerg Fünfte beim Super-G

Hilde Gerg hat beim zweiten Super-G der Saison im französischen Megeve den fünften Platz belegt. Den Österreicherinnen gelang ein Dreifach-Triumph.

HB BERLIN. Ski-Rennläuferin Hilde Gerg ist gut ins neue Jahr gestartet. Beim zweiten Weltcup-Super-G der Saison im französischen Megeve kam die Lenggrieserin in 1:25,62 Minuten auf Rang fünf. Auf die Ränge eins bis drei fuhren ausnahmslos Österreicherinnen: Alexandra Meissnitzer feierte in 1:24,98 ihren ersten Weltcup-Sieg nach beinahe fünf Jahren vor Renate Götschl (0,21 Sekunden zurück) und Michaela Dorfmeister (0,42).

Völlig zufrieden war Hilde Gerg mit dem Ausgang des Rennens nicht. Dennoch betonte sie erneut, dass ihr nach ihrer Kreuzbandoperation im März 2003 seit Saisonbeginn eine Traumrückkehr in den Weltcup gelungen sei: «Deswegen will ich mich auch nicht so ärgern. Aber ich will auch irgendwann mal wieder siegen, und ich tue alles dafür. Ich fahre Rennen, um zu gewinnen», sagte sie. In ihrem 60. Weltcup-Super-G seit 1994 verpasste Gerg den Sieg um 0,64 Sekunden, fuhr aber zum 39. Mal in ihrer Lieblingsdisziplin in die Top 10.

Erstmals seit März 1993, als die Deutschen Katja Seizinger, Hilde Gerg und Martina Ertl bei einem Super-G in Vail/USA die ersten drei Plätze belegten, standen damit drei Läuferinnen einer Nation bei einem Weltcup-Rennen auf dem Siegerpodest.

Ihren Aufwärtstrend bestätigte Regina Häusl aus Bad Reichenhall, die Rang 15 (1,98 zurück) belegte. Isabelle Huber (Ruhpolding) fuhr auf Rang 18. Dagegen schied Martina Ertl (Lenggries) bereits nach 20 Fahrsekunden an einer Bodenwelle aus. Auch Maria Riesch (Partenkirchen) erwischte es bereits nach rund 40 Fahrsekunden und einem verpatzten Sprung.

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