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Maschinenbau: Wachstumsprognosen zu hoch

Am Dienstag äußerte sich der Maschinenhersteller Deere & Co. negativ zu der Nachfrageentwicklung des Bereiches Baumaschinen in Nordamerika. In Europa entwickelt sich die Nachfrage für Landwirtschaftsmaschinen unerwartet schleppend.

Die warnenden Worte von Deere nimmt Goldman Sachs zum Anlass um die Wachstumsprognosen der gesamten Branche zu reduzieren. Die Nachfrage für Landmaschinen in Europa soll 2001 um 10 bis 15 Prozent sinken. Bisher ging man von einem Einbruch um 5 bis 10 Prozent aus. Sowohl die Maul- und Klauen-Seuche als auch der Rinderwahn in Europa wirkte sich auf die Branche belastend aus. Dann kam der ungewöhnlich kalte und nasse Frühling. Was den Bereich Baumaschinen betrifft, rechnet Goldman Sachs in Nordamerika mit Einbrüchen von 10 bis 15 Prozent. Die bisherigen Erwartungen lagen bei einem Minus von zehn Prozent. Das Ertragsumfeld wird nicht nur durch die schleppende Nachfrage, sondern auch durch zunehmenden Preisdruck geprägt. Der Dow Jones Wert Caterpillar peilt robuste Wachstumszahlen in Europa an. Eine Prognose, die allerdings höchst fraglich scheint, so Goldman Sachs. Die Aktienexperten reduzieren die Ertragsprognosen, glauben aber nicht, dass die Aktien auf das schlechte Nachrichtenumfeld nachhaltig reagieren werden. Die Werte seien bereits ziemlich ausgebombt. Dank sinkender Zinsen sehen Investoren vor allem bei Caterpillar über die schlechte Nachrichtenlage hinweg. Man könne davon ausgehen, dass Caterpillars Prognose einer fundamentalen Erholung im zweiten Halbjahr durchaus abzeichnen wird.

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