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Maschinenbauer Winkler+Dünnebier gibt sich wieder optimistisch

Neuwied (dpa/lrs) - Der von der Konjunkturflaute schwer getroffene Weltmarktführer von Briefumschlag- und Hygieneartikelmaschinen, Winkler + Dünnebier , gibt sich trotz gesunkenen Umsatzes wieder optimistisch.

Neuwied (dpa/lrs) - Der von der Konjunkturflaute schwer getroffene Weltmarktführer von Briefumschlag- und Hygieneartikelmaschinen, Winkler + Dünnebier , gibt sich trotz gesunkenen Umsatzes wieder optimistisch.

"Wir haben die Talsohle durchschritten", sagte der Specher des Unternehmens, Tobias Weitzel, am Mittwoch vor der Hauptversammlung am Stammsitz in Neuwied. Wegen erfolgreicher Umstrukturierungen und neuer Produkte werde nach drei Jahren erstmals wieder ein ausgeglichenes operatives Ergebnis (Ebita) erwartet.

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 nahm der Auftragsbestand wieder zu: Im ersten Halbjahr 2004 stieg er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 % auf 42,9 Mill. ?. Der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) verringerte sich um 38,2 % auf 2,1 Mill. ?. Allerdings fiel laut Weitzel auch der Umsatz um 33,3 % auf 43,5 Mill. ?. Die Zahl der Beschäftigten sank deutlich um fast ein Viertel auf 916.

Bei der weltgrößten Druck- und Papierfachmesse (Drupa) im Mai im Düsseldorf stellte die Winkler+Dünnebier AG erstmals Maschinen für die Produktion von Etiketten, Faltschachteln für Medikamente sowie kartonierte Umschläge etwa für Bücher und CDs vor. 2005 soll ihre Herstellung in Serie gehen. Bereits in Produktion ist laut Weitzel eine neue Maschine, die Geldscheine aus Bögen schneidet, sie nummeriert und fehlerhafte Banknoten aussortiert. Die Herstellung bestimmter Hygieneartikel-Maschinen will das 1913 gegründete Traditionsunternehmen dagegen einstellen./

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