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Massaker in Burundi: UN fordert Bestrafung der Mörder

Der UN-Sicherheitsrat hat bei einer Dringlichkeitssitzung die Bestrafung der Mörder von mehr als 150 Menschen in einem Flüchtlingslager in Burundi gefordert. Dafür müssten die Behörden Burundis und des Nachbarlandes Kongo zusammenarbeiten, hieß es einer Erklärung.

dpa NEW YORK. Der UN-Sicherheitsrat hat bei einer Dringlichkeitssitzung die Bestrafung der Mörder von mehr als 150 Menschen in einem Flüchtlingslager in Burundi gefordert. Dafür müssten die Behörden Burundis und des Nachbarlandes Kongo zusammenarbeiten, hieß es einer Erklärung.

Darin wird das Massaker an Flüchtlingen des Tutsi-Volkes aus dem Westen Kongos, das nach Angaben von UN-Helfern am 13. August von der Hutu-Rebellengruppe FNL im Lager Gatumbe verübt wurde, "mit äußerster Entschlossenheit" verurteilt. Konkrete Strafmaßnahmen gegen die Hutu-Rebellen beschloss der Sicherheitsrat jedoch nicht.

Die FNL wird in der Erklärung, die von Frankreich initiiert wurde, nicht namentlich genannt. Die Rede ist nur von "den Tätern und jenen, die für diese Verbrechen verantwortlich sind". Vor möglichen weiteren Schritten wies der Sicherheitsrat zunächst die UN-Beauftragten für Burundi und Kongo an, so schnell wie möglich einen umfassenden Bericht vorzulegen.

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