Massenproduktion von Halbleitern in einer Stärke von 0,10 Mikron
IBM will fünf Milliarden Dollar in Chip-Herstellung investieren

Reuters EAST FISHKILL. Der US-Computerhersteller IBM will fünf Mrd. $ in die Entwicklung der Chip-Herstellung investieren. Teil des Investitionsprogrammes sei der Bau einer 2,5 Mill. $ teuren neuen Anlage zur Herstellung von Computer-Chips, teilte der weltgrößte Hersteller von Computern am Dienstag mit. Das neue Werk in East Fishkill (US-Bundesstaat New York), soll die erste Massenherstellung von Halbleitern mit einer Stärke von unter 0,10 Mikron beherbergen. Die angestrebte Stärke der Chips ist tausend mal dünner als ein menschliches Haar und um einiges dünner als die bisher übliche Chip-Technologie mit einer Stärke von 0,18 Mikron.

Der Wechsel der Technologie ermögliche es IBM unter anderem die Chip-Leistung und-Geschwindigkeit zu verbessern, hieß es. "Die Welt des e-Business mache einen Ausbau der Infrastruktur von Rechnern und Kommunikation notwendig", teilte IBM-Chef Lou Gerstner mit. Dies erhöhe wiederum den Bedarf nach anspruchsvollen technischen Komponenten wie Chips.

Den Plänen zufolge sollen unter anderem auch die Kapazitäten in den bereits bestehenden Werken in Burlington (US-Bundesstaat Vermont) und dem japanischen Yasu erhöht werden. Zudem solle das Joint Venture mit der Siemens - Halbleitertochter Infineon, Altis Halbleiter, ausgebaut werden.

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