Maßnahme gegen Vandalismus
Telekom rangiert 15 000 Telefonhäuschen aus

Die Deutsche Telekom will in einem Pilotversuch rund 15 000 kaum genutzte Telefonhäuschen durch weniger kostspielig montierte Telefone ohne Münzbetrieb ersetzen.

Reuters BONN. Die so genannten Basistelefone würden an geschützten Orten in der Nähe der ursprünglichen Häuschen wie etwa Bushaltestellen oder überdachte Hauswänden angebracht, erläuterte ein Telekom-Sprecher am Dienstag. Telefonieren könne man neben kostenlosen Notrufen nur mit einer 0800er- und einer persönlichen Identifikationsnummer, aber nicht mehr mit Münzen oder Telefonkarten. Möglich seien auch R-Gespräche, bei denen der Angerufene die Kosten des Anrufs übernimmt.

Mit dem Projekt will die Telekom ihre Kosten für den Betrieb der bundesweit zurzeit knapp 100 000 Telefonhäuschen und Telestationen und deren Anfälligkeit für Vandalismus senken. Die Beschädigung der Telefonhäuschen kostet die Deutsche Telekom nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 6 Mill. Euro.

Ziel des Pilotprojektes sei, die Standorte von wenig genutzten öffentlichen Telefonen zu erhalten, erklärte Karlheinz Jost, Leiter Vertrieb und Marketing. Die Kommunen begrüßten den Schritt. "Wir stehen dem Pilotversuch positiv gegenüber", erklärte Peter te Reh vom Deutschen Städtetag. "Er bietet die Chance, bestehende Standorte zu erhalten und auch künftig zu sichern."

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