Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche
Großbritannien verbietet jegliche Viehtransporte

afp LONDON. Um die weitere Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche zu verhindern, hat die Londoner Regierung jegliche Viehtransporte innerhalb Großbritanniens verboten. Die Maßnahme trete am Freitag um 17.00 Uhr in Kraft und gelte zunächst eine Woche lang, teilte der britische Landwirtschaftsminister Nick Brown am Donnerstag in London mit. Nach Angaben des Agrarministeriums trat der erste Fall der Seuche bereits bedeutend früher auf als bisher angenommen, nämlich vor zwei Wochen. "Wir hatten die sich aktiv ausbreitende Seuche schon länger im Land als wir dachten, und sie könnte sich seither ausgweitet haben", sagte der britische Chefveterinär Jim Scudamore. Inzwischen erhöhte sich die Zahl der Betriebe mit Fällen von Maul- und Klauenseuche auf sechs.

Das neue Verbot bezieht sich Brown zufolge auch auf alle Importe von lebenden Tieren. Zudem werden sämtliche Schlachthöfe und Fleischgroßmärkte des Landes geschlossen.

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