Matsushita, Sanyo und Sony melden positivere Zahlen
Japans Elektronik-Konzerne aus dem Gröbsten raus

Für die besonders von der Nachfrageschwäche belasteten japanischen Unterhaltungselektronik-Branche mehren sich die Zeichen für eine Erholung.

Reuters TOKIO. Matsushita Electric Industrial, zu der die Marke Panasonic gehört, kehrte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 in die Gewinnzone zurück und erhöhte zudem die Netto-Gewinnprognose für das erste Halbjahr (bis Ende September) um 750 Prozent.

Wie der nach Sony weltweit zweitgrößte Unterhaltungselektronik-Konzern am Mittwoch mitteilte, lag der Netto-Gewinn im Vierteljahr per Ende Juni bei 4,34 Milliarden Yen (rund 3,69 Millionen Euro) nach einem Verlust von gut 19 Milliarden Yen im Vorjahr. Beim operativen Gewinn übertraf das Unternehmen mit rund 14,5 Milliarden Yen die Analystenprognosen von etwa zehn Milliarden Yen.

Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich vor allem wegen höherer Nachfrage nach DVD-Rekordern und Flachbildschirm-Fernsehern um 5,4 Prozent auf 1,76 Billionen Yen. Analysten sagten, die Fußball-Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea im Juni habe das Geschäft des Konzerns stark belebt.

Trotz der Yen-Stärke und der Ungewissheit über die weitere Entwicklung der US-Konjunktur gab Matsushita einen optimistischen Ausblick für die kommenden Monate. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres werde der Nettogewinn bei 17 Milliarden Yen liegen. Bislang war der Konzern von zwei Milliarden Yen ausgegangen.

Auch Japans drittgrößter Unterhaltungs-Elektronikkonzern Sanyo Electric meldete am Mittwoch für das abgelaufene Quartal einen Anstieg des konsolidierten operativen Gewinns um 2,6 Prozent auf knapp 15 Milliarden Yen. Der Umsatz stieg um 1,1 Prozent auf 507,61 Milliarden Yen. An den Gewinnprognosen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres hielt das Unternehmen fest.

Bereits vergangene Woche hatte Branchenprimus Sony mitgeteilt, dank eines kräftigen Umsatzplus in der Elektronik-Sparte sei der operative Gewinn im ersten Quartal deutlich auf 51,87 Milliarden Yen von drei Milliarden Yen im Vorjahr gestiegen.

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