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Matthäus attackiert DFB und Mayer-Vorfelder

Berlin (dpa) - Lothar Matthäus hat die Entscheidung pro Jürgen Klinsmann in der Teamchef-Frage als Ergebnis einer «Stuttgarter Führungsspitze» bezeichnet.

Berlin (dpa) - Lothar Matthäus hat die Entscheidung pro Jürgen Klinsmann in der Teamchef-Frage als Ergebnis einer «Stuttgarter Führungsspitze» bezeichnet.

«Vielleicht sind faule Kompromisse gemacht worden», erklärte der deutsche Rekord-Nationalspieler in seiner «Sport Bild»-Kolumne. «Mayer-Vorfelder schien einerseits von Theo Zwanziger und den Landesverbänden entmachtet. Andererseits bringt er seine Leute, die er aus Stuttgart kennt, ins Spiel und kann sie durchsetzen», meinte Matthäus und attackierte besonders Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder. Wenn jetzt noch eine Verpflichtung von Ralf Rangnick diskutiert würde, «weiß man doch, was läuft», sagte der ungarische Nationalcoach.

«Ich wusste von vornherein, dass ich bei dieser Trainerfindungs-Kommission keine Chance hatte», meinte Matthäus, der seine Aussagen aber nicht als Neid oder gekränkte Eitelkeit gewertet wissen will. «Ich bin nicht eingeschnappt, dass es mit dem Posten des Teamchefs bzw. Bundestrainers nicht geklappt hat. Ich fühle mich auch nicht als Verlieren», so der 43-Jährige.

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