Maul- und Klauenseuche
1500 Schafe werden vorsorglich in Neuss getötet

Reuters NEUSS. Um ein Ausbrechen der Maul- und Klauenseuche zu verhindern, haben die Behörden im nordrhein-westfälischen Neuss damit begonnen, vorsorglich eine Herde von 1500 Schafen zu töten. 80 der Tiere seien von einem britischen Hof importiert worden, auf dem die Seuche aufgetreten war, teilten der Neusser Landrat und die Bezirksregierung Düsseldorf am Dienstag mit. Die aus Großbritannien nach Neuss importierten Tiere seien bereits in der Nacht zum Montag getötet worden. Von den Tieren würden Proben zur Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten nach Tübingen geschickt. Mit den Ergebnissen sei in einigen Tagen zu rechnen. Derzeit hätten die Tierärzte noch bei keinem Tier Anzeichen der Krankheit entdeckt.

Der Hof im Kreis Neuss nahe Düsseldorf sei abgesperrt worden. Aus der gleichen Sendung aus Großbritannien sei auch ein Betrieb im Regierungsbezirk Köln beliefert worden, teilte die Düsseldorfer Bezirksregierung weiter mit. Eine Sprecher der Bezirksregierung in Köln konnte diese Angabe zunächst nicht bestätigen. Die Tiere seien wahrscheinlich am 16. Februar geliefert worden, hieß es in der Düsseldorfer Bezirksregierung. Auch ein anderer Neusser Betrieb hat den Angaben zufolge 370 Schafe aus Großbritannien erhalten. Die Herkunft dieser Tiere werde untersucht.

Die Kadaver vom Neusser Bauernhof sollen nach Angaben eines Mitarbeiters des Veterinäramts der Düsseldorfer Bezirksregierung in zwei Tierkörperbeseitungsanlagen in Nordrhein-Westfalen verbrannt werden.

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