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Mauresmo und Scharapowa im WM-Halbfinale

Die Weltranglisten-Zweite Amelie Mauresmo und Wimbledon-Gewinnerin Maria Scharapowa (6) haben sich mit ihrem jeweils zweiten Sieg in der Schwarzen Gruppe bei der Weltmeisterschaft im Damentennis als Erste für das Halbfinale qualifiziert.

dpa LOS ANGELES. Die Weltranglisten-Zweite Amelie Mauresmo und Wimbledon-Gewinnerin Maria Scharapowa (6) haben sich mit ihrem jeweils zweiten Sieg in der Schwarzen Gruppe bei der Weltmeisterschaft im Damentennis als Erste für das Halbfinale qualifiziert.

Die Französin bezwang im Staples Center von Los Angeles die US-Open-Siegerin Swetlana Kusnezowa (Russland/4) souverän mit 6:3, 6:2. Die in Florida lebende Scharapowa setzte sich im russischen Duell gegen Wera Swonarewa (9) mit 6:4, 7:5 durch. Das neue Glamourgirl des "Weißen Sports" schaffte damit bei ihrem WM-Debüt auf Anhieb den Sprung unter die besten Vier.

Kusnezowa, die gegen Mauresmo bereits ihre vierte Niederlage in diesem Jahr hinnehmen musste, und die in drei Spielen nicht einen Satz gewinnende Swonarewa sind bei den mit drei Mill. Dollar dotierten WTA-Championships aus dem Rennen. Vorjahresfinalistin Mauresmo und die erst 17 Jahre alte Scharapowa, die beide noch ungeschlagen sind, spielen die Gruppensiegerin aus. Die Halbfinals finden am Sonntag statt.

Die Entscheidung über die beiden Besten in der Roten Gruppe bleibt indes spannend bis zum letzten Spieltag. Gesorgt hat dafür Anastasia Myskina (3), die als Erste der fünf beim Saisonfinale vertretenden Russinnen ein Spiel gegen den "Rest der Welt" gewinnen konnte. Die 23 Jahre alte French-Open-Gewinnerin aus Moskau behauptete sich in einem mitreißenden Match vor über 8 000 Zuschauern gegen die in der Hollywood-Metropole beheimatete Weltranglisten-Erste Lindsay Davenport nach 78 Minuten mit 7:6 (7:5), 6:4.

Durch das komplizierte WTA-Reglement können damit noch alle vier Spielerinnen dieser Gruppe ins Semifinale einziehen. Die zwei Mal siegreiche Serena Williams (USA/8) und Davenport sowie Myskina und ihre noch erfolglose Landsfrau Elena Dementjewa (5) treffen dort aufeinander.

Der jüngeren Williams-Schwester, die sich vor drei Jahren als Weltmeisterin feiern lassen konnte, reicht bereits ein Satzgewinn zum Erreichen des Halbfinals. Sollte Davenport bei ihrer zehnten WM-Teilnahme vorzeitig ausscheiden, könnte sie auch ihre Spitzenposition in der Weltrangliste wieder an Vorgängerin Mauresmo einbüßen. Nur beim Finaleinzug würde die Kalifornierin garantiert zum dritten Mal in ihrer Karriere ein Kalenderjahr als Nummer eins beenden.

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