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Maut-Generalprobe beendet - 218 000 Geräte eingebaut - Chaos

Einen Monat vor dem Start der LKW-Maut liegt die Zahl der eingebauten Erfassungsgeräte weiterhin deutlich unter den Erwartungen. Bis Dienstag waren insgesamt 218 000 LKW mit so genannten On-Board Units (Obu) ausgerüstet, wie das Betreiberkonsortium Toll-Collect mitteilte.

dpa-afx BERLIN. Einen Monat vor dem Start der LKW-Maut liegt die Zahl der eingebauten Erfassungsgeräte weiterhin deutlich unter den Erwartungen. Bis Dienstag waren insgesamt 218 000 LKW mit so genannten On-Board Units (Obu) ausgerüstet, wie das Betreiberkonsortium Toll-Collect mitteilte. Bis zum Jahresende sollen 300 000 LKW damit ausgestattet sein. Von der ursprünglichen Zielmarke 500 000 hatte sich das Konsortium schon vor längerer Zeit verabschiedet.

Trotz der geringeren Zahl an eingebauten Geräten soll das satellitengestützte Erfassungssystem nach zweimaliger Verschiebung nun am 1. Januar in Betrieb gehen. An diesem Dienstag endet die zehnwöchige Generalprobe, bei der es nach Auskunft des Konsortiums keine größeren Probleme gab. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Bundesamt für Güterverkehr in Köln, das sich Mitte Dezember äußern will. Die Einbuchung für die LKW-Maut ist auch am Automaten oder im Internet möglich.

Die Spediteure rechnen mit einem "mittleren Chaos", sollte die Maut wie geplant Anfang 2005 eingeführt werden. "Mittlerweile zeichnet sich ab, dass wir mit 250 000 (Obu) ins Rennen gehen", sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung für Güterverkehr und Logistik, Karl-Heinz Schmidt, am Dienstag im rbb- Inforadio in Berlin. "Wir erwarten ein mittleres Chaos Anfang des Jahres , wenn die Maut wirklich startet."

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