Mazedonien: Robertson zuversichtlich
Nato beendet zweite Entwaffnungsphase

Nach dem reibungslosen Ablauf der zweiten Entwaffnungsphase der albanischen Rebellen in Mazedonien hat sich Nato-Generalsekretär George Robertson zuversichtlich über einen dauerhaften Frieden in dem Balkanland geäußert.

ap SKOPJE. Bei der Ankunft in Skopje, wo er mit der mazedonischen Regierung die weitere Umsetzung des Friedensplans erörtern wollte, sagte Robertson am Freitag, die Menschen in dem Land seien zu einer historischen Reise aufgebrochen, um Mazedonien Frieden und Stabilität zu bringen. Mit Blick auf die verheerenden Terroranschläge vom Dienstag in den USA bezeichnete Robertson die Entwicklung in Mazedonien als kleinen Lichtstrahl, "der die Dunkelheit dieser furchtbaren Woche durchbrechen könnte".

Die Nato hatte am Donnerstag nach der Einsammlung weiterer 1 200 Waffen die zweite Entwaffnungsphase der Rebellen abgeschlossen. Damit liegt die weitere Umsetzung des Friedensplans wieder in der Hand des Parlaments. Parlamentspräsident Stojan Andov kündigte an, er werde die Abgeordneten für nächste Woche zusammenrufen. Dem Abkommen zufolge soll nach dem Ende der zweiten Entwaffnungsphase das Parlament 36 spezifische Verfassungsänderungen debattieren, um die Rechte der Albaner zu stärken. Danach soll das restliche Drittel der vereinbarten 3 300 Waffen eingesammelt werden, bevor das Parlament die Verfassungsänderung endgültig beschließt. Die Nato-Mission ist auf 30 Tage begrenzt. Wenn alles planmäßig verläuft, soll sie bis zum 26. September abgeschlossen sein. Eine Verlängerung wird aber nicht ausgeschlossen.

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