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Mazedonischer Verteidigungsminister tritt nach Angriff zurück

dpa SKOPJE. Der mazedonische Verteidigungsminister Ljuben Paunovski ist zwei Tage nach dem tödlichen Mörserangriff albanischer Extremisten zurückgetreten. Er begründete dies in einer am Montagabend in Skopje verbreiteten Erklärung damit, dass er moralische Verantwortung für Fehler in seinem Ministerium übernehme.

Bei dem Angriff albanischer Rebellen waren am Samstag im Grenzgebiet zum Kosovo acht mazedonische Soldaten und Polizisten getötet worden. Sieben weitere wurden verletzt. Die Soldaten waren bei einem Minenräumeinsatz beschossen worden. Paunovski war vor zwei Wochen auch wegen eines Finanzskandals politisch unter Druck geraten.

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