McCartney erwirkt einstweilige Verfügung
"Hey Jude" von Auktion ausgeschlossen

Ex-Beatle Paul McCartney hat mit einem Gerichtsbeschluss erreicht, dass der Entwurf des Beatles-Hit "Hey Jude" von einer Christie's-Auktion ausgeschlossen wird.

Reuters LONDON. Mit einer einstweiligen Verfügung verhinderte das Oberste Zivilgericht Londons den Verkauf des einseitigen Entwurfs bei der Auktion am Dienstag, nachdem McCartney gesagt hatte, das Manuskript sei aus seinem Haus verschwunden. Der Wert des von dem Sänger handbeschriebenen Papiers lag Schätzungen zufolge bei 80 000 Pfund (rund 129 000 Euro). Eine Sprecherin des Auktionshauses bestätigte, der Liedtext sei zurückgezogen worden. Einzelheiten nannte sie nicht.

Ein Mann, der dem Gericht zufolge Monsieur Tessier heißt, hatte das weiße Blatt Papier mit den 19 Zeilen Liedtext an das Auktionshaus Christie's geschickt. Er hatte es den Angaben zufolge 1971 oder 1972 als Student auf dem berühmten Flohmarkt auf der Portobello Road in London gekauft. Er habe sich das Blatt rahmen lassen und von dessen Wert nichts gewusst, bis ein Auktionator es geprüft habe, sagte Tessier.

McCartney sagte, er habe das Lied für Julian, dem Sohn des verstorbenen Beatles John Lennon und dessen damaliger Frau Cynthia, geschrieben. Das Lied sollte ein Trost für den fünfjährigen Julian sein. Die Ehe der Lennons sei damals zu Ende gegangen.

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