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McLeod: Kosteneinsparung durch Entlassungen

McLeod, Anbieter von Telefon- und Internetdiensten in 25 US-Bundesstaaten, will fünf Prozent seiner Belegschaft entlassen. Durch den Abbau von knapp 600 Arbeitsstellen werden dem Unternehmen einmalige Kosten von sechs bis acht Millionen Dollar entstehen.

Der Telekom-Anbieter rechnet damit, diese Kosten mit einmaligen Gewinnen im gleichen Quartal kompensieren zu können.
Zudem will McLeod im nächsten Jahr auch die Investitionsausgaben um 300 Millionen Dollar zurückfahren. Das Management ist zuversichtlich, das für dieses Jahr angepeilte Umsatzziel von 1,95 bis 2 Milliarden Dollar erreichen zu können. Dies entspricht einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
McLeod verfügt über eine Milliarde Dollar an liquiden Mitteln. Gegenwärtig konzentriert sich der Telekomanbieter auf den Aufbau von technischen Anlagen im lokalen Telefoniebereich und Digitalinstallationen. Im Jahr 2003 will das Unternehmen erstmals einen positiven Cashflow erwirtschaften.

Die Anleger teilen den Optimismus des McLeod-Managements nicht, die Aktie notiert am Tag nach der Unternehmensmitteilung 15 Prozent im Minus.

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