Mediengruppe verdient 16 Mill. DM weniger als im Vorjahr
Kinowelt machte weniger Kasse

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) belief sich auf 49 Mill. DM. Der Ergebnisrückgang wurde vorrangig durch Abschreibungen im Fußball-Merchandising-Bereich verursacht. Kinowelt verlieren erneut zweistellig

ddp/vwd München. Die Kinowelt Medien AG, München, hat im vergangenen Geschäftsjahr ein geringeres Ergebnis erzielt. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) belief sich laut einer Pflichtmitteilung der Mediengruppe vom Freitag auf 49 Mill. DM (25 Mil. Euro). Das sind 16 Mill. DM weniger als im Vorjahr. Der Ergebnisrückgang wurde vorrangig durch Abschreibungen im Fußball-Merchandising-Bereich verursacht.

Im Ergebnis ist zudem eine Wertberechtigung für Lizenzen und Vorräte um 17 Mill. DM enthalten. Investitionen in vier eröffnete Multiplex-Kinos, fehlende Ergebnisse des ersten Quartals wegen des Erwerbs der Kinopolis-Kinos im Mai 2000 und Schließungskosten für sechs unrentable Arthaus-Kinos hätten zu einem Sondereffekt im Kinobetrieb in Höhe von 13 Mill. DM geführt, erläuterte das Unternehmen. Das Filmvermögen belief sich Ende vergangenen Jahres auf rund 1,15 Mrd. DM.

Dagegen stieg der Umsatz um 59 % auf 608 (382,2) Mill. DM. Hierzu trug vor allem der Geschäftsbereich Lizenzhandel mit 208 Mill. DM bei. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet die Gruppe einen Umsatz von 700 Mill. DM und ein Betriebsergebnis von 110 Mill. DM.

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