Medienmarken Der Kampf um den Leuchtturm

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Der Erfolg von Marken wie Youtube, Google, Ebay oder Amazon verunsichert die Medienkonzerne zutiefst. Sie fahren eine Doppelstrategie. Zum einen bauen sie ihre traditionellen Marken im Internet aus. Zum anderen gehen sie auf Einkaufstour nach dem Motto "trial and error". Internetunternehmen werden scharenweise gekauft, ausgebaut, eingestellt oder weiter gekauft. Wildwest in Zeiten von Web 2.0.

Noch hat unter den Medienkonzernen aber noch niemand den Stein der Weisen gefunden, um auf die Herausforderungen online die richtige Antwort geben zu können. Nur so viel ist klar: Inhalte mit den bisherigen Marken zu verbinden, reicht nicht aus, denn das Nutzerverhalten ändert sich rasant. Neue Zielgruppen entstehen quasi über Nacht und damit auch neue Marken, deren Strahlkraft die der alten Leuchttürme übertrifft.

Medien, Marken, Macht

Medien: Das Internet fördert den Verdrängungswettbewerb. Angebote wie Filmabrufportale, Internetfernsehen, Blogs und Podcasts werden wichtiger. Traditionelle Medien wie Print und Fernsehen versuchen, mit der "Internetisierung" Schritt zu halten.

Marken: Durch die neue Vielfalt des digitalen Zeitalters gewinnen Marken an Bedeutung. Zeitschriften-, Zeitungs- und Fernsehmarken stehen für Zuverlässigkeit und Qualität. Die Medienkonzerne versuchen nun, ihre Marken ins Internet zu übertragen.

Macht: Der Nutzer hat die Macht über Aufstieg und Fall der neuen Angebote. Doch er wird unberechenbarer. Die Medienkonzerne müssen mit einer neuen Volatilität im Nutzerverhalten fertig werden. Die Treue - auch zu Marken - nimmt ab.

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