Medienunternehmen hält an Cinemaxx-Beteiligung fest
Senator: Ergebnisanstieg bleibt hinter Planungen zurück

Die Senator Entertainment AG erwartet für das laufende Jahr eine deutliche Steigerung ihres Jahresüberschusses auf 42 Millionen DM. Auf Grund verkürzter Abschreibungszeiträume für die Filmrechte bleibt das Unternehmen aber unter den eigenen Prognosen.

rtr BERLIN. Das Berliner Medienunternehmen Senator Entertainment AG rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem deutlichen Ergebnisanstieg, der jedoch unter den eigenen Prognosen liegt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde sich 2001 auf 79,7 Mill. DM von 34,7 Mill. DM im Vorjahr verbessern, sagte Finanzvorstand Hermann Lutter am Montag in Berlin. Das Ebit liege damit rund 10 Mill. DM unter den bisherigen Prognosen. Als Grund nannte Lutter verkürzte Abschreibungszeiträume für die Filmrechte des Unternehmens. Der Jahresüberschuss solle 2001 auf 42 Mill. DM von 2,3 Mill. DM im Vorjahr ansteigen, der Umsatz aus Produktion und Verleih von Spielfilmen sich um 174 Mill. DM auf 385,5 Mill. DM verbessern.

Von der Kinokette Cinemaxx AG erwartet Senator-Chef Hanno Huth keine weiteren Belastungen. Die Sanierung schreite voran. Im kommmenden Jahr könne Cinmaxx einen positiven Ergebnisbeitrag leisten. Im Jahr 2000 musste Senator noch einen Verlust aus der gut 25-prozentigen Beteiligung an Cinemaxx in Höhe von 26,2 Mill. DM verkraften. Huth betonte, dass Senator an der Beteiligung festhalte, die Kooperation ausbaue und die möglichen Synergieeffekte verstärkt nutzen wolle.

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