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Medigene schließt Vertrag mit UBC zur verbesserten Nutzung von Herpes-Viren

Das Biotech-Unternehmen Medigene hat mit der University of British Columbia (UBC) einen exklusiven Lizenzvertrag zur besseren Nutzung der Krebs zerstörenden Wirkung von Herpes-Simplex-Viren (HSV) abgeschlossen.

dpa-afx MARTINSRIED. Das Biotech-Unternehmen Medigene hat mit der University of British Columbia (UBC) einen exklusiven Lizenzvertrag zur besseren Nutzung der Krebs zerstörenden Wirkung von Herpes-Simplex-Viren (HSV) abgeschlossen. Dies teilte die im TecDax gelistete deutsch-amerikanische Medigene am Mittwoch in Martinsried bei München mit.

Der Vertrag sichere Medigene die Rechte an bestimmten Formulierungen von HSV, welche die Möglichkeiten einer systemischen (intravenösen) Verabreichung verbesserten. Eine systemische Verabreichung von HSV könnte der lokalen Verabreichung (Einspritzen direkt in den Tumor), wie sie derzeit in klinischen Studien angewandt werde, überlegen sein, hieß es. Neben der angenehmeren Anwendung für die Patienten und den behandelnden Arzt könnte sie den Entwicklungsaufwand für den Einsatz der HSV-Technologie senken und eine Ausweitung auf weitere, bisher lokal nicht behandelbare Krebserkrankungen ermöglichen.

Medigene hat derzeit nach eigenen Angaben einen Medikamentenkandidaten der HSV-Technologie in der klinischen Entwicklung. Mit Nv1020 zur Behandlung von Lebermetastasen aus Dickdarmkrebs sei im September 2004 eine klinische Studie der Phasen I/II gestartet worden. Für ein weiteres HSV-Produkt, G207 gegen Hirntumor (Glioblastom), lägen ebenfalls positive Phase I-Daten vor.

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