Medizinische Betreuung ist nicht optimal
Pflichtuntersuchung für Fußball-Profis

Nach dem Tod von Kameruns Nationalspieler Marc-Vivien Foé will die Vereinigung der Vertragsfußballer alle Spieler zum Arzt schicken. In Deutschland ist der Besuch beim Kardiologen seit Jahren Pflicht.

HB/dpa HAMBURG. Die Vereinigung der Vertragsfußballer (VdV) fordert nach dem plötzlichen Tod des Kameruners Marc-Vivien Foé für alle Fußball-Profis eine kardiologische Pflichtuntersuchung vor internationalen Turnieren. "Während die deutschen Spieler mittlerweile optimal betreut werden, gibt es in vielen anderen FIFA - Mitgliedsländern sehr unterschiedliche medizinischen Standards", sagte VdV-Präsident Florian Gothe am Mittwoch.

Es sei die Aufgabe des Weltverbandes, dass Athleten bei internationalen Turnieren medizinisch optimal betreut werden. In Deutschland sei eine kardiologische Untersuchung bereits seit 1998 Pflicht. Die Einführung der Untersuchung war eine Reaktion auf den Tod des früheren Profis Axel Jüptner, der vor fünf Jahren kurz nach dem Training an Herzversagen gestorben war.

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