Mehdorn: Wer nicht zur Expo kommt, verpasst etwas
Bahn fährt Millionenverluste mit Expo-Geschäft ein

In den ersten Wochen der Weltausstellung hat die Deutsche Bahn AG mit ihrem Expo-Geschäft Millionenverluste eingefahren.

dpa HANNOVER. In den ersten Wochen der Weltausstellung hat die Deutsche Bahn AG mit ihrem Expo-Geschäft Millionenverluste eingefahren. Die Auslastung der Sonderzüge liege bei rund 20 Prozent, sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn am Donnerstag in Hannover. Sie führen nur wirtschaftlich, wenn sie mindestens zu 50 Prozent ausgelastet seien.

"Wir sind nicht froh, wie das läuft. Die Züge sind nicht voll." Konkrete Zahlen wollte Mehdorn aber nicht nennen. "Wir machen nicht jeden Tag Kassensturz und sagen 'Hui'." Bilanziert werde das Expo-Geschäft nach Ende der Veranstaltung.

Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Besucherzahlen noch anziehen werden. "Die, die nicht kommen, verpassen etwas." Trotz der bislang geringen Auslastung werde die Bahn in Hannover keine Waggons abziehen. «Wir glauben weiter an den Erfolg. Wir bleiben bei unserer Kapazitätseinschätzung», sagte Mehdorn.

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