Mehr als 100 000 Teilnehmer erwartet
Zeichen für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland

Mit einer Großdemonstration wollen Spitzenvertreter aus Politik, Kirche und Kultur am Donnerstag in Berlin ein Zeichen für ein menschliches, weltoffenes und tolerantes Deutschland setzen.

Reuters BERLIN. Mit einer Großdemonstration wollen Spitzenvertreter aus Politik, Kirche und Kultur am Donnerstag in Berlin ein Zeichen für ein menschliches, weltoffenes und tolerantes Deutschland setzen. Die Kundgebung vor dem Brandenburger Tor wird von einem politisch und gesellschaftlich breit gefächerten Bündnis unterstützt. Bundespräsident Johannes Rau und der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, werden Reden halten. Zu der Kundgebung werden mehrere zehntausend Teilnehmer erwartet. Die Kundgebung soll um 16.30 Uhr vor der Synagoge an der Oranienburger Straße beginnen.

Mit Blick auf die zunehmende rechtsextremistische Gewalt sagte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, die Demonstration solle zeigen, dass die Bürger dieses Landes "Demokratie und Humanität und Toleranz verteidigen". Im Deutschlandfunk sagte Thierse, mit der Kundgebung dokumentierten die Menschen öffentlich, "das dies ihre Sache ist und nicht nur Sache derer da oben, der Profis, der Politiker, der Polizei, der Justiz".

Am Mittwoch hatte die Bundesregierung das lange diskutierte Verbotsverfahren gegen die NPD auf den Weg gebracht.

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