Mehr als 15 000 Kleinwagen verkauft
Nur Mini ließ BMW-Absatz im Januar wachsen

Nur dank des Kleinwagens Mini hat der Autokonzern BMW im Januar 2003 seinen Absatz gesteigert. Von der Kernmarke BMW verkaufte der Münchner Hersteller vor dem Auslaufen einiger Modelle deutlich weniger Autos als ein Jahr zuvor.

Reuters MÜNCHEN. Der Gesamt-Absatz sei im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 79 900 Stück angestiegen, teilte BMW am Dienstag in München mit. Für das Wachstum habe der Kleinwagen Mini gesorgt, von dem 15 100 (Vorjahresmonat 7740) Einheiten verkauft worden seien.

Der BMW-Markenabsatz sei dagegen um 7,5 Prozent auf 64 800 Fahrzeuge zurück gegangen. Ein Grund dafür sei der anstehende Modellwechsel bei der mittleren 5er-Baureihe. In der 3er-Reihe stünden ebenfalls Überarbeitungen beim Cabriolet und beim Kompaktmodell an. Der neue Roadster Z4, der in Nordamerika bereits verkauft wird, werde erst im Lauf des Jahres zur Wachstumsdynamik beitragen, erklärte BMW.

Nach den Änderungen in der Modellpalette gehe BMW für 2003 "mit zunehmender Dynamik im zweiten Halbjahr" von einer Absatzsteigerung zum Vorjahr bei allen Marken aus, hieß es. Zum Konzern gehört außer BMW und Mini auch die Marke Rolls-Royce. BMW plant in den kommenden Jahren hohe Investitionen für eine Reihe von neuen Modellen. Die BMW-Aktie stieg am Vormittag um 1,55 Prozent auf 26,19 Euro.

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