Mehr als 150 Tote und Vermisste
Taifun sorgt für Chaos in Südkorea

Nach dem Taifun "Rusa" in Südkorea haben die Behörden am Montag eine verheerende Bilanz gezogen: Ein Vertreter des Katastrophenschutzes sprach in Seoul von 88 Toten und 70 Vermissten.

Reuters SEOUL. Die Zahl der Opfer werde wohl noch steigen, da die Suche nach Vermissten und Toten noch im Gange sei. Der Sachschaden sei der größte in der Geschichte des Landes, hieß es in Seoul weiter. Es seien allein Schäden an Vermögenswerten in Höhe von 262 Mill. Dollar verursacht worden. Mehr als 27 000 Menschen seien aus den Hochwassergebieten in Sicherheit gebracht worden.

"Rusa" hatte am Wochenende vielerorts zu Hochwasser, Erdrutschen und Hauseinstürzen geführt. Tausende Häuser wurden evakuiert, mehr als 660 000 Wohnungen waren ohne Strom. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Am schwersten betroffen war die Stadt Kangnung, 160 Kilometer östlich der Hauptstadt Seoul. Präsident Kim Dae Jung rief die Regierung auf, rasch bei der Beseitigung der Schäden zu helfen.

Die Fluten rissen Häuser und Autos mit sich. Durch Erdrutsche wurden zahlreiche Straßen und Schienen verschüttet. Beschädigt wurde auch das Fußballstadion in Seogwipo, in dem im Juni Spiele der Weltmeisterschaft ausgetragen worden waren.

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