Mehr als 1600 Unternehmen geben im Januar auf
Zahl der Firmenpleiten in Japan auf Nachkriegs-Rekord

afp TOKIO. Mit der andauernden Wirtschaftskrise hat die Zahl der Firmenpleiten in Japan einen Nachkriegs-Rekord erreicht: Wie die Wirtschaftsforscher von Teikoku Data Bank am Freitag bekannt gaben, mussten im vergangenen Monat erstmals in einem Januar mehr als 1600 Unternehmen aufgeben. Vor allem das produzierende Gewerbe stand demnach hinter der Zahl von 1620 zusammengebrochenen Unternehmen in Japan, die Gesamtschulden von 1,067 Billionen Yen (9,29 Mrd. ?) hinterließen.

Rund siebzig Prozent der Insolvenzen im Januar seien auf die andauernde Rezession in Japan zurückzuführen, betonte Teikoku Data Bank. Im vergangenen Jahr waren nach Angaben der Experten 19 441 Firmen in der zweitgrößten Volskwirtschaft der Welt Pleite gegangen; dies war der zweithöchste Stand seit dem Zweiten Weltkrieg. Auch die Summe der Verbindlichkeiten war mit 16,2 Billionen Yen auf den zweithöchsten Stand seit Kriegsende gestiegen; höher hatte sie nur im Jahr 2000 gelegen.

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