Mehr als 3 Mrd. DM für UMTS-Lizenz geboten
UMTS: Auktionskarussel dreht sich immer schneller

Die Einzelgebote für die 12 zur Verfügung stehenden Frequenzblöcke summierten sich bis zum Nachmittag auf über 17 Mrd. DM.

ap MAINZ. Das Auktionskarussell um die deutschen UMTS-Mobilfunklizenzen dreht sich immer schneller. Zu Beginn der zweiten Auktionswoche in Mainz kletterten die Höchstgebote bis zum Montagnachmittag auf insgesamt rund 17,5 Milliarden Mark (8,9 Milliarden Euro). Der Vizepräsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation, Gerhard Harms, erklärte, die von Bundesfinanzminister Hans Eichel angepeilten Erlöse von 20 Milliarden Mark würden voraussichtlich überschritten.



Am Montagvormittag hatten sich die Höchstgebote innerhalb von fünf Versteigerungsrunden um insgesamt 1,4 Milliarden Mark erhöht. Am Nachmittag kletterten die Gebote dann innerhalb von sieben weiteren Runden nochmals um 3,5 Milliarden Mark. In der Spitzengruppe der Bieter, die Höchstgebote für drei Frequenzpakete abgaben, wechselten sich die beteiligten Unternehmen und Konsortien laufend ab. `Alle sind wacker dabei", sagte Harms. Es habe den Anschein, als versuchten alle Bieter, drei Frequenzblöcke zu erhalten.



Nach der 78. Auktionsrunde lagen die Unternehmen Viag Interkom und E-Plus in Führung. Beide Firmen gaben Höchstgebote für drei Frequenzblöcke ab. Viag bot 4,39 Milliarden Mark (2,25 Milliarden Euro), E-Plus, die unter anderem von dem chinesischen Hutchinson-Konzern unterstützt werden, waren bereit, 4,25 Milliarden Mark (2,17 Milliarden Euro) zu zahlen.



Die höchsten Gebote pro Frequenzpaket gab wieder einmal das Konsortium Mobilcom/France ab. Mobilcom bot für zwei Frequenzpakete jeweils 1,56 Milliarden Mark (797,7 Millionen Euro). Zwei bis drei Frequenzblöcke sind notwendig, um in Deutschland ein flächendeckendes Netz für UMTS-Handys aufzubauen.

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