Mehr als 42 000 Betreuungsfälle im Jahr 2000
Mehr Erziehungshilfe für junge Menschen

Immer mehr junge Menschen erhalten wegen Entwicklungsschwierigkeiten oder Verhaltensproblemen Hilfen von öffentlichen Erziehungsstellen.

ap WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt Destatis am Montag in Wiesbaden mitteilte, stieg die Zahl der Betroffenen im Jahr 2000 gegenüber 1999 um fünf Prozent auf 42 250. Für knapp die Hälfte dieser Fälle habe die Betreuung im Laufe des Jahres geendet, für die anderen Teil habe sie auch über den Jahreswechsel auf 2001 hinaus noch angedauert.

Den Angaben zufolge wurden im Jahr 2000 rund 28 9000 junge Menschen bei der Bewältigung ihrer Entwicklungs- und Verhaltensprobleme individuell von Erziehungsbeiständen und Betreuungshelfern unterstützt. An sozialer Gruppenarbeit hätten insgesamt 13 350 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene teilgenommen, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um zehn Prozent bedeute. Die Gruppenarbeit habe im Durchschnitt acht Monate gedauert, die Einzelbetreuung zwischen zehn und 15 Monaten.

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