Mehr als 5 000 Angestellte legten Arbeit nieder
Verdi weitet Warnstreiks aus

Im Tarifstreit des Banken- und Versicherungsgewerbes hat die Gewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks am Freitag ausgeweitet.

Wiwo/ap FRANKFURT/MAIN. Nach Angaben von Gewerkschaftssprecher Uwe Foullong legten am Vormittag mehr als 5 000 Bank- und Versicherungsangestellte für mehrere Stunden ihre Arbeit nieder. Der Schwerpunkt der Aktionen habe in Baden-Württemberg gelegen, wo der Arbeitskampf stellenweise auf den ganzen Tag ausgeweitet werden sollte. Mehrere Bankfilialen seien ganz geschlossen worden.

Die Warnstreiks hätten sich vorrangig auf die Städte Stuttgart Schwäbisch-Hall, Karlsruhe, Düsseldorf, Köln und Hamburg konzentriert. In der kommenden Woche würden die Aktionen nochmals ausgeweitet, kündigte Foullong an. Im Versicherungsgewerbe mit seinen 240 000 Beschäftigten will die Gewerkschaft ab kommenden Dienstag mit Urabstimmungen über einen längerfristigen Streik beginnen.

Am kommenden Donnerstag steht im Tarifstreit des Bankengewerbes die dritte Verhandlungsrunde an. Für den Fall, dass die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorlegten, droht ver.di auch im Bankensektor mit seinen 460 000 Beschäftigten mit einer Urabstimmung. Im Versicherungs- und im Bankenbereich fordert ver.di Entgelterhöhungen und sonstige Verbesserungen im Gesamtumfang von 6,5 Prozent.

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