Mehr als 5 000 Stellen werden abgebaut
KPN erfüllt die Erwartungen

Der niederländische Telekomkonzern KPN hat im ersten Quartal seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) nach Sonderposten zum Vorjahreszeitraum um 33 Prozent auf 1,059 Mrd. ? gesteigert.

rtr AMSTERDAM. Gleichzeitig habe KPN einen Nettoverlust von 348 Mill. ? im ersten Vierteljahr verzeichnet, teilte der Mutterkonzern des deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt ein Ebitda von 963,9 Mill. ? erwartet, bei einer Spanne von 831 Mill. ? bis 1,1 Mrd. ?. KPN teilte weiter mit, das Unternehmen rechne für 2002 mit einem Ebitda-Wachstum von mindestens zwölf Prozent und einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Schuldenstand, den KPN aktuell auf 15,4 Mrd. ? bezifferte, solle bis zum Jahresende auf 14,5 Mrd. ? sinken.

Das Ergebnis zeige eine weiter positive Resonanz auf die neue Strategie des Konzerns, erklärte KPN-Chef Ad Scheepbouwer in einer Stellungnahme. KPN wolle bis zum Ende des Jahres die Belegschaft um 5280 Stellen reduzieren und bis 2004 weitere 1300 Arbeitsplätze durch natürliche Fluktuation abbauen. Das Unternehmen werde dann insgesamt 31 900 Menschen beschäftigen.

Die Markteinführung der Handy-Internetplattform "i-Mode" verlaufe bisher weitgehend wie erwartet, teilte KPN weiter mit. In Deutschland und in den Niederlanden seien bereits 34 000 Geräte verkauft worden. Im Jahr 2003 will KPN den Angaben zufolge insgesamt eine Mill. i-Mode-Kunden haben.

Der KPN-Aktienkurs sank am Vormittag an der Amsterdamer Börse in einem schwächeren Gesamtmarkt um 2,13 % auf 4,60 ?.

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