Mehr als 7 Prozent im Minus
Intershop-Aktie von institutionellem Verkäufer belastet

rtr FRANKFURT. Die Aktien des am Neuen Markt notierten Softwareherstellers Intershop haben am Freitag mehr als 7 % verloren, was Händler auf die Verkäufe eines institutionellen Anlegers zurückführten. Der Kursabschlag bei dem Nemax 50-Schwergewicht lag deutlich über dem Verlust des Index, der bis zum Nachmittag um gut 3 % nachgab. Neben der unfreundlichen Marktstimmung gebe es einen institutionellen Anleger, der sich von dem Papier trenne, sagte ein Händler. Gegen 16.00 Uhr MEZ notierte der Titel bei 8,15 Euro, was einem Verlust von 7,39 % gegenüber dem Schlusskurs des Vortages entspricht.

Die Intershop-Aktie ist nach Einschätzung eines Analysten des Bankhauses ABN Amro weiterhin im Vergleich zur internationalen Konkurrenz überbewertet. Er prophezeie dem Titel einen weiteren Abschwung, sagte er.

Intershop-Finanzvorstand Wilfried Beeck hatte in einem am Freitag erschienen Zeitungsinterview angekündigt, nach den deutlichen Einbußen im vierten Quartal 2000 wieder im US-Markt Fuß fassen zu wollen. Außerdem wolle sich Intershop künftig mehr auf den Lizenzbereich und weniger auf den Servicebereich konzentrieren, sagte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%