„Mehr als eine Hand voll“ irakischer Spitzenleute getötet
CIA auf der Jagd nach Saddams Vertrauten

Der US-Geheimdienst CIA und Sondereinheiten der US-Armee sind nach einem US-Zeitungsbericht in irakischen Städten auf der Jagd nach Vertrauten des irakischen Präsidenten Saddam Hussein. CIA-Vertreter wollten den Bericht nicht kommentieren.

rtr/dp WASHINGTON. Unter Berufung auf US-Regierungsverteter berichtet die "Washington Post" in ihrer Samstagsausgabe, Vertreter der regierenden Baath-Partei und Kommandanten der Eliteeinheit Republikanische Garden seien im Visier der Scharfschützen und aufs Bombenlegen trainierten Sondereinheiten, die auch nach Massenvernichtungswaffen suchten. Einige der Explosionen, die seit Kriegsbeginn täglich aus Bagdad gemeldet werden, seien vermutlich auf Sprengsätze zurückzuführen, die diese Sondereinheiten gelegt hätten.

Der Zeitung zufolge versuchen die CIA-Leute zusammen mit ihren Kollegen vom Militär auch im Norden Iraks einen Aufstand von Stämmen gegen die Zentralregierung zu organisieren.

Spezialkommandos hätten gezielten Anschlägen auf die irakische Führung schon "mehr als eine Hand voll" Spitzenleute getötet, heißt es in dem Bericht. Die Spezialisten des Geheimdienstes CIA gingen gegen Mitglieder des engeren Kreises um Saddam Hussein, darunter Offizielle der regierenden Baath-Partei und Kommandeure der Republikanischen Garde, seit mindestens einer Woche vor.

Pentagon-Sprecherin Victoria Clarke erklärte dazu: "Wie wir schon gesagt haben, haben wir Spezialeinheiten im Norden, Westen und Süden des Landes."

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