Mehr als jeder fünfte Erwachsene hält Aktien
Zwei Millionen mehr Aktienbesitzer in einem Jahr

ddp BERLIN. Die Deutschen sind trotz der Unwägbarkeiten der Börse weiter im Aktienfieber. Die Zahl der Wertpapierbesitzer stieg innerhalb eines Jahres um 2 auf 13 Mill., wie der Bundesverband deutscher Banken am Donnerstag in Berlin mitteilte. Knapp 22 Prozent aller Deutschen über 18 Jahre besäßen inzwischen Aktien.

Dabei seien sich die Deutschen sowohl der Gewinnchancen als auch der Risiken bei Aktien zunehmend bewusst. Viele Anleger setzten deshalb auf Risikostreuung in Investmentfonds. Den Angaben zufolge besitzt heute schon gut ein Viertel der Deutschen Anteile an Aktienfonds. Vor fünf Jahren habe der Anteil derjenigen, die auch Fondsanteile in ihr Depot legten, neun Prozent betragen.

Nach einer Umfrage des Mannheimer ipos-Instituts für die Interessenvertretung der deutschen Privatbanken haben sich inzwischen immer mehr Bundesbürger an den Gedanken einer Aktienanlage gewöhnt. 1996 habe noch jeder zweite der Befragten, die noch keine Aktien besaßen, den Kauf von Aktien abgelehnt. Heute kaufe nur noch jeder vierte Deutsche grundsätzlich keine Aktien.

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