Mehr E-Commerce
Online-Verkauf meist ein Verlustgeschäft

Der Online-Verkauf bleibt für einen Großteil der deutschen Händler ein Verlustgeschäft. Nur jeder vierte Einzelhändler werde damit 2002 Gewinn machen, berichtete der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE).

HB/dpa FRANKFURT. Damit hat sich gegenüber dem Vorjahr nichts geändert. Dagegen dürfte der Online-Verkauf am gesamten Handelsumsatz in diesem Jahr nach HDE-Schätzung von 1,0 auf 1,6 Prozent gestiegen sein. Dies entspricht Erlösen von acht Milliarden Euro nach fünf Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

2003 werde der Anteil des Online-Umsatzes laut Prognose von HDE - Hauptgeschäftsführer Holger Wenzel auf 2,1 Prozent oder elf Milliarden Euro ähnlich schwach zulegen. "Dennoch marschiert das Internet in unserer Branche eindeutig weiter vorwärts - trotz des Zusammenbruchs des Neuen Marktes", hob er hervor. Mittlerweile nutzten 75 Prozent der Händler das Datennetz für geschäftliche Zwecke - zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Aber bei kleinen und mittelgroßen Betrieben passiere noch zu wenig. Sie verkennen nach HDE-Meinung die Chance, mit Hilfe des Internets Kunden an sich zu binden. Daher überrascht es nicht, dass die zehn größten Online-Händler - dazu zählen Karstadt-Quelle, Otto und Amazon - die Hälfte des gesamten Online-Umsatzes in diesem Jahr auf sich vereinen. Vor allem Bücher, Schreibwaren, Bürobedarf und Fotos sind laut einer HDE-Umfrage Produkte, die sich gut über die Datenautobahn verkaufen lassen. Überhaupt nicht durchgesetzt hätten sich Lebensmittel.

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