Mehr Importwagen
Weniger Kraftfahrzeuge neu zugelassen

Der Autoabsatz in Deutschland ist wegen der Konjunkturflaute weiterhin rückläufig. Nach Angaben des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK/Bad Homburg) liegt er vom Januar bis November dieses Jahres bei knapp 3,04 Millionen Fahrzeugen.

HB/dpa BERLIN/LEIPZIG. Das sind 2,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, sagte VDIK-Präsident Volker Lange am Donnerstag in Berlin.

Insgesamt geht der VDIK für das Jahr 2002 von einem Neuzulassungsvolumen von etwas mehr als 3,25 Millionen Fahrzeugen aus. Damit befinde sich der Markt immer noch weit unter dem langjährigen Durchschnitt von 3,5 Millionen Autos und gibt im Vergleich zum schwachen Vorjahr nochmals um 2 Prozent nach, sagte Lange. Für 2003 rechnet der Verband mit 3,3 Millionen Neuzulassungen, getragen von einer Vielzahl attraktiver Modelle und der Ersatznachfrage wegen eines hohes Durchschnittsalters im Pkw-Bestand. Die Mitglieder des VDIK hätten sich gegen den Trend stemmen und ihren Marktanteil von 32,3 Prozent auf 33,6 Prozent steigern können.

Die Lage auf dem Nutzfahrzeugmarkt hat sich den Angaben zufolge 2002 erheblich verschlechtert. Bis Ende November wurden nach Einschätzung des Verbandes nur 250 000 neue Wagen zugelassen. Das entspricht einem Minus von 9 Prozent. Für 2003 geht der Verband von keiner Erholung aus. Mit weniger als 275 000 Neuzulassungen bleibe der Markt unter dem langjährigen Durchschnitt von 290 000 Einheiten.

Der VDIK ist Träger der Leipziger Automesse, die im kommenden Frühjahr (5. bis 13. April) mit einer Rekordbeteiligung aufwartet. 400 Aussteller und damit alle bedeutenden Autohersteller werden präsent sein, teilte die Leipziger Messe mit. 250 000 Besucher werden erwartet.

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