Mehr Luftraum für zivilen Verkehr
Lufthansa fordert Neuordnung der Flugsicherung in Europa

Es werde ein "Flugsicherung aus einer Hand" gebraucht, so Lufthansa-Chef Jürgen Weber in einem Interview. Ziel sei es die Zersplitterung der Flugsicherung zu vermindern und das Luftraummanagement zu verbessern

ap OSNABRÜCK. Lufthansa-Chef Jürgen Weber fordert eine Neuordnung der Flugsicherung in Europa, um die hohe Zahl der Verspätungen abzubauen. In einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte Weber, in ganz Europa werde eine "Flugsicherung aus einer Hand" gebraucht, um die Zersplitterung der Flugsicherung zu vermindern und das Luftraummanagement zu verbessern.

In manchen Ländern müssten unötig vom Militär blockierte Lufträume auch dem zivilen Verkehr zur Verfügung stehen, sagte Weber. "Deutschland ist da ein gutes Vorbild, was die Zusammenarbeit von ziviler und militärischer Flugsicherheit angeht", betonte er. Die Lufthansa habe trotz aller Engpässe in einer internen Kampagne eine Verbesserung der Pünktlichkeitswerte um zehn Prozentpunkte erreicht.

Gelassen zeigte sich der Lufthansa-Chef über die Konkurrenz der Billigfluggesellschaften. Wenn diese erfolgreich sein wollten, würden sie in Deutschland Sekundärmärkte mit Flughäfen bedienen, die die Lufthansa nicht anfliege. Zum jetzigen Zeitpunnkt verdienten die wenigsten von ihnen wirklich Geld. Ihr Anteil werde wachsen, aber sich in Grenzen halten, sagte Weber. Eine Konkurrenz für die Lufthansa sehe er darin nicht.



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