Mehr Präsenz erforderlich
Gewerkschaft fordert mehr Polizisten gegen rechte Gewalttäter

ap KÖLN. Mehr Personal für die Polizei im Kampf gegen rechtsextremistische Gewalttäter hat der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, gefordert. Um die Verfolgung dieser Kriminellen wie von der Politik verlangt auch verstärkt wahrnehmen zu können, müssten mehr Polizisten zum Einsatz kommen, sagte Freiberg am Donnerstag im Westdeutschen Rundfunk.

"Der Rechtsextremist muss wissen, dass die Polizei ihm im Nacken hängt. Wenn er etwas begeht, dann wird er sofort geschnappt und dann verurteilt", sagte Freiberg. Bereits heute täten seine Kollegen, was möglich sei. "Wir reden ja von Kriminellen, die die Polizei bekämpfen soll, und nicht von Ideologien." Bei Fragen der inneren Sicherheit werde seiner Meinung nach allzu oft nach der Polizei gerufen, dabei gehe die Frage des Rechtsextremismus alle an: "Jede Institution, seien es Lehrer, also Schulen, sei es die Wirtschaft, seien es natürlich Gewerkschaften, seien es Justiz und Polizei."



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