Mehr private Vorsorge
SPD gegen grundlegende Änderungen am Rentensystem

SPD-Generalsekretär Olaf Scholz hat grundlegende Änderungen am Rentensystem abgelehnt. "Jeder kann sicher sein, dass in 20 Jahren die Kaufkraft der Rente höher sein wird als heute", sagte er der "Berliner Zeitung" (Donnerstag).

HB/dpa BERLIN. Allerdings müsse die private Vorsorge ausgebaut werden. Scholz wandte sich gegen Überlegungen auch aus seiner Partei, die so genannte Riester-Rente zur Pflicht für alle Arbeitnehmer zu machen.

Über die große Rentenreform im Jahr 2000 seien lediglich "Einzelmaßnahmen" notwendig, um einen Rentenbeitrag unter 20 Prozent zu sichern, sagte Scholz. Voraussetzung sei jedoch, dass die Konjunktur anspringe und die Arbeitsmarktreform nach dem Hartz- Konzept greife.

Das rot-grüne Eilgesetz zu Rente und Gesundheit soll der Bundestag an diesem Freitag verabschieden. Die Koalition will damit den Anstieg des Rentenbeitrages von 19,1 auf 19,5 Prozent begrenzen. Um einen noch stärkeren Anstieg zu verhindern, sollen die Höchstbeiträge für Gutverdiener steigen und die Rücklagen für die Rentenkassen weiter abgeschmolzen werden.

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