Mehr Rechte für albanische Minderheit festgeschrieben
Mazedonisches Parlament stimmt für Verfassungsänderungen

Das mazedonische Parlament hat in der Nacht zu Freitag allen 15 Verfassungsänderungen zugestimmt, die der albanischen Minderheit mehr Rechte bringen. Die Überarbeitung der Verfassung war ein zentraler Punkt des Friedensabkommens von Ohrid, das im August nach westlicher Vermittlung zwischen den mazedonischen Konfliktparteien unterzeichnet worden war.

afp SKOPJE. Zu Beginn der Beratungen stimmte eine deutliche Parlamentsmehrheit für die Präambel der neuen Verfassung, in der die Albaner und andere in Mazedonien lebende Minderheiten als "Völker" bezeichnet werden. Zudem wird Albanisch in Zukunft in Gebieten mit überwiegend albanischer Bevölkerung offizielle Landessprache. Neue Spannungen zwischen der albanischen und der slawischen Bevölkerungsgruppe hatten in den vergangenen Tagen den Erfolg des Friedensprozesses in Frage gestellt.

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